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09.12.2018     Nachbetrachtung zur Adventfeier am Montag, den 3. Dezember

Region: Kremsmünster

 


Am 3.12. feierten WIR GEMEINSAM bereits zum 10. Mal unsere Adventfeier im Tauschkreis. Nach einem stimmungsvollen, besinnlichen und auch heiteren Teil mit Texten, Gedichten und Liedern, von Sara angeleitet und wunderschön am Keyboard begleitet, wurden zum gemütlichen Ausklang Tee und Kekse serviert. Es tat gut, diese wohlwollende und wertschätzende Gemeinschaft zu erleben!
WIR NACHBARN wollen auch in Zukunft ein fried- und freudvolles Miteinander pflegen und unermüdlich an einer schöneren, gerechteren und friedlichen Welt für alle bauen.
Beitrag von Emi Ziegler

ADVENT
Das ist ein schöner Klang, ein Wort fast wie ein Gebet,
so wie ein Engel-Chorgesang, den lang nach Sonnenuntergang
der Nachtwind herüberweht . . .

ADVENT
Das ist ein zartes Licht, als ob eine Kerze brennt,
ein Wort, das sich so leise spricht,
fast wie ein Kinder-Traumgedicht,
doch wie schreiben wir diesen . . . ADVENT?

A – wie abgekämpft, abgehetzt, Aktionsangebot und alles ganz zuletzt,
Anstrengung, Anspannung, Angst, allein,
A wie ganz außer Atem sein?

D – wie Drängen, es drängt die Zeit, und Weihnachten, Himmel, ist nicht mehr weit,
drunter und drüber und dies und das
Dauerstress ohne Unterlass!

V – wie vortäuschen, . . . und überhaupt, irgendwas vormachen, was man nicht glaubt
V wie verschwenden, vergeuden, vergessen,
Völlegefühl vom Viel-zu-viel-Essen!

E – wie Eile, in Eile sein, erschöpft in das Einkaufscenter hinein
Was Exklusives, was echt keiner hat. Mit eigenem Echtheitszertifikat!

N – wie Nerven, die Nerven verlieren, dieser Advent geht mir voll an die Nieren
Und noch, und noch, . . . und noch viel mehr, -
Ach, wenn doch schon endlich Neujahr wär!

T – wie tausenderlei Termine, Torschlusspanik, . . . ob ich so viel verdiene,
wie viel ich für diesen Trubel brauch?
T . . . wie Trott . . . wie trostlos auch!!

Das alles steckt in dem Wörtchen ADVENT, und der Zeiger der Weihnachtsuhr rennt und rennt . . .

. . . doch du musst nur ein bisschen stehenbleiben,
dann kannst du ADVENT auch ganz anders schreiben:

A – wie Andacht, Aufmerksamkeit, Achten auf andere allezeit,
auch wenn die anderen anders sind - anders war auch das göttliche Kind!

D – wie Demut, Dankbarkeit, - dankbar für Licht in der Dunkelheit,
D wie Datteln, Duftkerzenduft, D wie Da-Sein, wenn DICH jemand ruft!

V – wie vergeben, versöhnen, verstehen, ganz ohne Vorurteil durchs Leben gehen
V wie . . . ein Vogelhäuschen bau’n, so wie die Kinder völlig vertrau’n

E – wie Erwartung, wie echtes Empfinden, E wie Engherzigkeit überwinden,
und wie Erbarmen . . . und für jeden Gehör, E wie . . . ein Fingerhut Eierlikör!

N – wie Nachbar . . . den Nächsten lieben, oder Nüsse im Ganzen, Nüsse gerieben
Nachsicht, Nachgeben und obendrein, NIE wieder irgendwem nachtragend sein!
T – wie Tränen trocknen und trösten, tauet Himmel, den Erlösten
T wie Traum und wie . . . Toleranz, und Tannenbäumchen-Lichterglanz

ADVENT – das ist ein schöner Klang, ein Wort fast wie ein Gebet
So wie ein Engel-Chorgesang, den lang nach Sonnenuntergang
Der Nachtwind herüberweht . . .

ADVENT – und jetzt liegt es wohl an dir, der diesen Begriff buchstabiert,
ob aus dem ADVENT, diesem Wörtchen hier,
auch wirklich WEIHNACHTEN wird.

(Autor unbekannt)

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